Wer zahlt die Haushaltshilfe? Krankenkasse oder eigenes Konto?

Es ist schnell passiert: aufgrund von Unfall oder Krankheit ist niemand da, der die Familie versorgen kann. Dann muss schnell eine Hilfe her, die zumindest die nötigsten Aufgaben übernimmt. Um Familien und ältere Menschen abzusichern, sieht das Sozialgesetzbuch für diese Fälle eine finanzielle Unterstützung vor. Wer zur Bezahlung seiner Haushaltshilfe Krankenkasse oder Unfallversicherung heranziehen möchte, muss jedoch einiges beachten. Zwar sind die Mindestleistungen der Kassen klar geregelt, darüber hinaus gibt es jedoch erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Kassen und ihrer Bewilligungspraxis.

Wer sich informieren möchte, welche Kasse die besten Leistungen bietet, findet etwa auf krankenkasseninfo.de einen aktuellen Vergleich. Einige Gesellschaften übernehmen tatsächlich nur die gesetzlich vorgeschriebene Summe von rund 8 Euro pro Stunde für eine Haushaltshilfe. Krankenkasse deckt außerdem maximal 8 Betreuungsstunden am Tag – und auch dies nur, wenn noch kleine Kinder unter 12 Jahren im Haushalt leben. Falls andere Familienangehörige die Aufgaben übernehmen könnten, zahlen die meisten Kassen gar nichts.

Auf der anderen Seite gibt es einige Versicherer, die sich gerade im Bereich der häuslichen Pflege profilieren. Die Techniker Krankenkasse übernimmt zum Beispiel auch bei älteren Kindern (bis 14 Jahre) die Betreuung und zahlt auf Antrag auch, wenn durch die Haushaltshilfe ein Krankenhausaufenthalt vermieden werden kann. Tipp: Genauere Daten und Infos finden Interessierte im krankenkassenratgeber.de. Wer für eine Haushaltshilfe Krankenkasse, Unfall- oder Pflegeversicherung in Anspruch nehmen kann, erhält die Unterstützung in der Regel als Sachleistung. Auf Wunsch kann man aber auch selbst eine qualifizierte Hilfe suchen, etwa über HausHelden.de.

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