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Durchschnittseinkommen in Deutschland: wer verdient was?

Nicht nur bei der Berufswahl ist der künftige Lohn interessant. Auch bei Gehaltsverhandlungen ist es sinnvoll, sich vorher mit dem branchenspezifischen Durchschnittseinkommen in Deutschland zu befassen. Wer gut informiert ist, kann realistischere Forderungen stellen. Darüber hinaus dienen die Statistiken auch der Politik, die daraus ihre Instrumente zur Steuerung des Arbeitsmarktes ableitet. Einen entsprechend umfassenden Überblick liefert deshalb das Portal destatis.de, auf dem das Bundesamt jährlich die aktuellen Daten veröffentlicht. Allerdings: die Tabellen sind nicht leicht zu verstehen. So muss man zum Beispiel Angaben für verschiedene Branchen und Regionen, Vollzeit- oder Teilzeitarbeit, Selbständige oder Angestellte, Einzelverdiener oder gesamte Haushalte auseinanderhalten.

Übersichtlicher sind die Tabellen von Gehalts- und Branchenrankings im Internet. Das Durchschnittseinkommen in Deutschland unterscheidet sich dabei nach fachlicher Ausbildung und Qualifikation, Berufserfahrung und Job-Standort. Ein Blick auf den Gehaltsvergleich.com zeigt etwa, dass Arbeitnehmer in Ostdeutschland bei den gleichen persönlichen Voraussetzungen immer noch weniger verdienen als ihre westdeutschen Kollegen. Ähnliches gilt für Frauen, die rund 5 bis 20 Prozent unter dem Einkommen gleich qualifizierter Männer liegen.

Wie aussagekräftig die Daten im Internet sind, hängt entscheidend von ihrer Quelle ab. Während Jobportale ihre Zahlen meist aus den Eigenangaben der Nutzer beziehen, setzen Plattformen wie der lohnspiegel.de auf das wissenschaftlich betreute Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung. Da sich das Durchschnittseinkommen in Deutschland dynamisch entwickelt, abhängig von Branche und Arbeitsmarktsituation, lohnt es, die Daten regelmäßig zu vergleichen.

Durchschnittseinkommen: Deutschland im Vergleich

Wer arbeitet, möchte auch angemessen entlohnt werden. Naturgemäß unterscheiden sich hier die Branchen und einzelnen Berufsbilder ganz erheblich. Ein guter Orientierungspunkt ist jedoch das Durchschnittseinkommen. Deutschland lässt hierzu vom statistischen Bundesamt jährlich die Bruttoverdienste sämtlicher Beschäftigten bewerten. Auf der Webseite destatis.de kann dann jeder Bürger die entsprechenden Tabellen einsehen, vom Reallohnindex bis zu Verdienstangaben nach Branchen. Mehr als 170 Berufe sind mittlerweile erfasst.

Die amtliche Berechnung geht generell von einer Vollzeitkraft aus. Teilzeit- und Geringbeschäftigte fließen nicht in das Durchschnittseinkommen Deutschland ein. Da Hartz-IV nicht als Einkommen gilt, wird es ebenfalls nicht aufgeführt. In der Praxis liegen also sehr viele Menschen unter dem Durchschnittseinkommen.

Offizielle Statistiken geben daher ein etwas verzerrtes Bild wieder. Zwar ermitteln sie aus ihren Datensätzen mathematisch korrekte Ergebnisse, für den einzelnen Bürger kann jedoch eine andere Zusammenstellung der Daten interessanter sein. Um das eigene Einkommen besser einordnen zu können, ist zum Beispiel ein Branchen- oder Ortsvergleich wichtig. Aus diesem Grund hat sich neben den behördlichen Statistiken eine inoffizielle Plattform im Internet entwickelt.

Auf GehaltsVergleich.de kann jeder Berufstätige sein persönliches Einkommen angeben und mit anderen Werten vergleichen. Je mehr Nutzer sich beteiligen, desto aussagekräftiger ist die Tabelle. Aus allen eingegebenen Summen ermittelt die Software dann ein Durchschnittseinkommen. Deutschland bietet hier in den einzelnen Bundesländern deutlich unterschiedliche Zahlen. Tipp: Berufseinsteiger finden auf dem Portal auch viele Infos zu einzelnen Branchen und Berufsbildern.

Durchschnittseinkommen: Vergleich von Berufen und Branchen

Informationen zum Durchschnittseinkommen sind für jeden interessant. Schulabgänger oder Einsteiger wollen wissen, wie viel sie in bestimmten Berufen später verdienen können. Wer bereits länger im Job ist, wirft zum Vergleich gern einen Blick auf die Lohnliste der Kollegen. Für beide Gruppen bietet das Internet passende Gehaltslisten und Branchen-Rankings. Sehr aufschlussreich ist zum Beispiel der Lohnspiegel.de. Die Online-Präsenz bekommt ihre Daten vom WSI-Tarifarchiv der Böckler-Stiftung, das mittlerweile mehr als 90.000 Einkünfte aus diversen Berufen und Altersgruppen umfasst.

Ein Blick auf die aktuellen Daten zeigt, dass Frauen und Ostdeutsche beim Durchschnittseinkommen immer noch schlechter abschneiden. In einigen Branchen zeichnet sich hier jedoch ein Wandel ab. Wer das branchenspezifische Gefüge betrachten möchte, findet bei Gehaltsvergleich.com Angaben für eine Vielzahl an Berufen. Für eine bessere Orientierung sind die Daten nach Ausbildungsgängen, Berufserfahrung und Firmenstandort gestaffelt. Als Basis dienen die Eigenangaben von Berufstätigen. Mit ein wenig subjektiver Färbung ist also zu rechnen.

Wer es ganz genau wissen möchte, konsultiert die offizielle Webseite destatis.de. Hier veröffentlicht das Statistische Bundesamt die amtlichen Zahlen von Beamten, Angestellten und Selbständigen. Da sich das Durchschnittseinkommen bei einigen Statistiken auf gesamte Haushalte bezieht, sollten Einzelverdiener sorgfältig hinschauen. Auch Angaben für Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftige fließen in die Berechnung ein. Zur besseren Vergleichbarkeit ist es deshalb empfehlenswert, die Einkommen von Beschäftigten mit Sozialversicherungspflicht, MiniJobbern oder Selbständigen getrennt voneinander zu betrachten.

Durchschnittseinkommen Deutschland: Infos zu aktuellen Daten

In Statistiken liest man immer wieder den Ausdruck Durchschnittseinkommen. Deutschland und fast alle anderen Staaten weltweit ermitteln dazu die Einkommensdaten ihrer Bürger und berechnen daraus verschiedene Mittelwerte. Unterscheiden muss man zum Beispiel den Durchschnittslohn aller Beschäftigten mit Sozialversicherungspflicht und das durchschnittliche Einkommen von Selbständigen oder MiniJobbern. Jede dieser Gruppe weist unterschiedliche Werte auf, und wenn man daraus einen allgemeinen Durchschnitt ermittelt, sagt dieser für den Einzelnen Arbeitnehmer nicht viel aus.

Interessanter ist meist die Frage nach dem branchenspezifischen Durchschnittseinkommen. Deutschland bietet mit seinem klar gegliederten Ausbildungs- und Berufswesen die Möglichkeit, brancheninterne Löhne bundesweit zu ermitteln. Auf GehaltsVergleich.com lassen sich zum Beispiel die Löhne für eine Vielzahl von Berufen nachlesen, gestaffelt nach Ausbildung, Berufserfahrung und Standort des Arbeitsplatzes. Wer Interesse hat, kann mit diesen Daten schnell eine eigene Berechnung zum tatsächlich erzielten Einkommen in seiner Branche durchführen.

Wo das meiste Geld fließt, ahnt man zwar schon vorher – ein Blick auf die Daten von destatis.de zeigt aber, wie sich die Einkommensverhältnisse in Deutschland ändern. Das Statistische Bundesamt verfährt dabei nach festgelegten Formeln zur Berechnung von Renten und Durchschnittseinkommen. Deutschland zeigt zum Beispiel einen deutlichen Aufwärtstrend bei den Finanzen von Selbständigen und Beamten, während einfache Arbeiter und Teilzeitbeschäftigte anteilig immer weniger verdienen. Zur besseren Vergleichbarkeit sollte man jedoch darauf achten, ob die Werte für gesamte Haushalte oder nur für Einzelverdiener berechnet sind.

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